Über mich

 

 

BIOGRAFIE

 

 

 

 

 

 

 

Ich wurde 1952 in Antwerpen (Belgien) geboren. Dort habe ich auch meine Ausbildung zum Koch absolviert. Nebst meinem Beruf hat mich damals das Zeichnen fasziniert. So habe ich mich als Ausgleich zu meinem Beruf in meiner Freizeit vorwiegend mit Zeichnungen befasst.

 

 

 

Diese Kombination Beruf/Zeichnen hat mir gezeigt, dass sich diese beiden Tätigkeiten gut miteinander vereinbaren lassen (Kreativität, Ruhe, Genauigkeit usw.). Zudem vermochte das Zeichnen mir die Ruhe und Gelassenheit zu geben und lenkte mich vom Berufsalltag ab.

 

 

 

Im Jahr 1980 habe ich meine Kunstausbildung an der grafischen Abteilung der Kunstakademie in Belgien begonnen, welche ich nach vier Jahren mit Erfolg abschliessen konnte. Dabei erhielt ich Einblick in die Kunst des Holzschnitts und des Kupferstichs und vom Schaffen von Künstlern wie Holzbein oder Rembrandt durfte ich viel lernen und profitieren.

 

Damals wurde mir klar, welche Techniken ich mir nach der Akademie aneignen und damit arbeiten wollte. Mein Ziel war es, zu den  (wenigen) Künstlerinnen und Künstlern zu gehören, welche sämtliche künstlerischen Techniken und Praktiken erproben und auch anwenden: Kupferstich, Holzschnitt, Lithographie, Aquarell, Acrylfarbe, Ölfarbe usw. Jahrelang habe ich mich mit schwarz/weiss-Darstellungen befasst und verschiedene erfolgreiche Gemäldeausstellungen in Belgien durchgeführt.

 

 

 

Nach einigen Jahren musste ich mein Atelier mit eigener Druckpresse aus familiären Gründen aufgeben und 1986 bin ich in die Schweiz umgezogen. Es war plötzlich alles ganz anders, als ich mir dies vorgestellt hatte. Kurzum: kein Zuhause mehr, kein Atelier mehr, „nur“ noch mein Beruf als Koch. Aufgrund dieser Umstände mussten meine künstlerischen Fähigkeiten vorübergehend im Hintergrund bleiben. 

 

Während sechs Jahren habe ich in Sils Maria GR gewohnt und gearbeitet. Die Natur und das Engadin haben mich aber wieder zur Kunst zurückgebracht. Meine  erste „schweizer“ Ausstellung in Sils Maria 1993 mit schwarz/weiss-Zeichnungen wurde ein voller Erfolg und das Interesse an den Bildern war gross. Dies war für mich Ansporn genug, mich wieder vermehrt dem Kunstschaffen zu widmen.

 

 

 

Ein Umzug nach Zug und später nach Stansstad hat in mir auch die Freude und Begeisterung an der Malerei geweckt. Es dauerte bis zum Jahr 2004, bis ich mich von meinen schwarz/weiss-Darstellungen lösen und mit Farbe aus einander setzen konnte. Die Absicht, meinen Weg als Künstler fortzufahren keimte neu auf und die Farben inspirierten mich. Meine Kunstwerke sind überwiegend in der realistischen Malerei anzusiedeln,

 

wo ich meine akribische Arbeitsweise am besten zum Ausdruck bringen kann. Landschaften und Objekte, die in Perfektion für jedermann erkennbar und so präzise dargestellt werden, dass diese einem Fotobild ähnlich sind. Mit der Teilnahme an grösseren Events und Kunstprojekten konnte ich immer wieder auf mich und meine realistische Kunst aufmerksam machen. Dabei hat mir die Natur immer genügend Motive, Augenblicke, Atmosphären oder Stimmungen geliefert, um diese auf die Leinwand zu bringen.

 

 

 

Später begann ich mich zunehmend auch für Bewegung inspirieren zu lassen. Meine Jahre im Engadin mit Pferderennen auf dem Eis bildeten Vorlagen dazu. Das Zusammenspiel sowie die Harmonie zwischen Jockey und Pferd faszinierten mich. Kraft, Anstrengung und Schnelligkeit der Pferde waren neue Elemente, welche mich in den Bann zogen. Die Tiefe der Gemälde ist für mich immer bedeutungsvoller geworden und so begann ich, auch Bahnhöfe und andere Motive zu malen.

 

Aktuell befasse ich mich mit Portraits (Trocken pinsel und Ölfarbe) und versuche den Bildern Charakter, Ausdruck und Ausstrahlung zu verleihen, was eine der schwierigsten Kunstformen darstellt und hohe Ansprüche an akribischer Genauigkeit erfordert.

 

 

 

Nach meiner kürzlichen Pensionierung kann ich mich jetzt ausgiebig meiner Leidenschaft, dem Kunstschaffen, widmen. Ich bin bereit, neue Herausforderungen anzunehmen und freue mich darauf.

 

 

 

Wie sehe ich mein künstlerisches Schaffen in Zukunft? Ich werde mich in Richtung „Hyper-Realisme“ bewegen ( einer Kunstrichtung, die Malerei und Skulptur, aber auch Fotografie und Film umfasst). Künstler wie Mike Dargas, Jung Hwan und Giaoacchino Passini sind einige meine Vorbilder. Ich will mir in diesem Zusammenhang auch einen eigenen „Style“ entwickeln und aneignen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Künstlerische Aktivitäten

 

 

 

1993    Kunstausstellung  Sils Maria / Engadin

 

2003    Altersheim Beckenried / NW

 

2005    Hotel du Lac, Hergiswil / NW

 

2007    Teilnahme Weltrekord / Zug  ( längste Galeriebild )

 

2008    Teilnahme Weltrekord Pfälzkeller, St. Gallen

 

2009    Ausstellung Galerie Art de Boga, Aesch / Luzern

 

2012    Ausstellung Kulturzentrum Braui, Hochdorf / Luzern

 

2013    Ausstellung Kulturzentrum Sust, Stansstad / NW

 

2018    3.Basler Kunstmarkt / Basel

 

            KunstMuseum Schneggli, Reinach / Aargau

 

            Ausstellung Galerie Adles, Zürich

 

            Ausstellung Künstlerbedarf Boesner, Unterentfelden 

 

2019    Ausstellung Swissartexpo, Zürich

 

            Ausstellung Museum Thijnhof, Coevorden / Niederlande

 

            4. basler Kunstmarkt / Basel

 

            Ausstellung Galerie Vielfältig / Basel